Lima, wie es leibt und lebt…

Donnerstag, 30. August, 21:16

 

Oh wie schön ist es dann, nach einem langen Tag mit 16 Kilometern zu Fuß durch den Großstadtdschungel Limas dann schlussendlich in ein gemütliches Bett zu fallen!

Vor allem, da wir im Parque de las aguas ordentlich auf unsere Kosten gekommen sind, was das Wasser angeht! Unfreiwillig haben wir nämlich eine Komplettdusche von ein paar übermütigen Halbstarken unter dem Wasserbogen bekommen, welche anscheinend die spießigen Touristen ein wenig aufmischen wollten – und das bei 18 Grad – *brrrrr*.

Aber es war dennoch sehr schön und zum Glück sind wir sowieso erst zum Ende hin nass geworden.

 

 

 

Glückliche Momente, bevor wir klitschnass wurden…


So ganz hat es mit der heißen Dusche hinterher im Zimmer leider auch nicht geklappt, denn die braucht normalerweise lange Vorlauf, bis sie heißes Wasser ausspuckt.

Aber halb so wild; jetzt sind wir warm und wohlig in unsere Decken eingerollt. Wahrscheinlich werden wir auch gleich schlafen, denn die Wanderung heute und die vielen Eindrücke wollen erst einmal verarbeitet werden.


 

Der heutige Tag begann bereits mit einigen Highlights zum Frühstück!

Lúcuma, gelbe Pitahaya und Cherimoya lassen grüßen. Cherimoya war so schnell weg, dass wir heute leider kein Foto mehr von ihr für euch haben. Aber die nächste ist bestimmt sogar noch fotogener!

Hier seht ihr die Lúcuma: Konsistenz wie eine gebackene Süßkartoffel, Geschmack wie Honig und Ahornsirup mit etwas Kaffee… auf jeden Fall super genial!

Und unsere erste gelbe Pitahaya:

Nach dem Frühstück haben wir es mit dem vollen Metropolitano aufgenommen – was für ein Menschen-Gequetsche! ^^ Aber glücklicherweise waren wir schon nach etwa 20 Minuten in der Stadt.

Und hatten ein perfektes Timing am Plaza de Armas. Denn aufgrund des Feiertages der Santa Rosa de Lima gab es ein riesiges Aufgebot an Militär mitsamt Blaskapelle und schaulustigen Peruanern sowie natürlich Touristen.

Die Vögel, die über dem Platz fliegen sind übrigens keine Tauben. Es sind schwarze Geier.

 

Nachdem das Fest beendet zu sein schien, machten wir eine kleine Siesta in der Sonne, die uns wunderbarer Weise heute das erste Mal beehrte. Und: Verbrannt haben wir uns tatsächlich! Nicht schlimm, aber eben doch. Die Sonne hat hier einfach auch im Winter eine ungeheure Kraft!

Im Anschluss sind wir gefühlt nahezu alle Parks des zentralen Limas abgelaufen. Ich weiß nicht, ob es am Feiertag lag, oder ob es immer so ist; aber so viele Menschen habe ich (obwohl ich ja sonst Berlin gewohnt bin) noch kaum in meinem Leben gesehen: Nahezu jede Straße ist zu allen Seiten gesäumt von kleinen, bunten Läden. Die Menschen rufen ihre Waren aus nach der Devise „wer lauter ist, verkauft auch mehr“. An jeder Ecke spielt Musik und die verschiedensten Gerüche – angenehme sowie weniger angenehme – wechseln sich in diesem gigantischen Pool von Eindrücken ab.

Das war wirklich klasse!

Allerdings habe ich gar nicht daran gedacht, Fotos zu machen, denn dafür blieb irgendwie keine Kapazität mehr. 😛

Aber das ist wohl egal – es kommen noch viele Gelegenheiten, Fotos zu machen!

Erst einmal eine gute Nacht aus Barranco, Lima und bis baldi-waldi! (Man sagt ja, nach müde kommt doof – das ist wohl jetzt genau der Zeitpunkt. 😀

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3 Kommentare zu „Lima, wie es leibt und lebt…

  1. Guten Morgen, ihr Zwei,

    bin gespannt, wohin es heute mit eurem Auto geht. Jedenfalls eine gute Fahrt und tolle Erlebnisse.
    Liebe Grüße von Omi Ingrid und auch Jörg

    Gefällt mir

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