Sand, Sand, Sand! – die Wüste von Ica.

Dienstag, 04. September; 17:50

Ica liegt im Prinzip komplett in der Wüste, etwa 300 km südöstlich von Lima. Obwohl hier ein „ewiger Sommer“ herrscht, wobei die Temperaturen dementsprechend extrem sind, ist der District einer der stärksten Produzenten von Trauben, Mangos, Spargel und anderen Früchten und Gemüsen in Peru.

Das Wasser für den Anbau kommt von Flüssen, die von den Anden herab zum Meer führen und die zumindest im hisieigen Sommer Wasser führen.

Vor allem der Anbau von Trauben folgt einer viele Jahrhunderte andauernden Tradition, da hieraus nicht nur Wein, sondern auch der berühmte Pisco – das Nationalgetränk der Peruaner – hergestellt wird.

Bei einer Verkostung in einer der Bodegas (Weingüter) durften wir handgefertigten Wein und Pisco aus erster Hand probieren.

Trotz der kargen Landschaft gibt es hier nicht wenig zu entdecken! Allein die Wüste hat so einiges zu bieten – vor allem für Abenteuerlustige!

Quadtour in den Dünen

Gestern haben wir uns mit Sand bestäubt beim Quadfahren!

Eigentlich wollten wir erst eine Sandbuggy-Tour machen, was jedoch nicht möglich war, da an diesem Tag ausgerechnet die „Dünen gesäubert“ wurden. Hmmm, ja klar. Unsere Theorie war eher, dass die Polizei unetrwegs war, um illegalge Buggytouren zu unterbinden.

Jaa, leider sind die Touren seit einigen Wochen nicht mehr legal zugelassen, da es zu mehreren, und einem tödlichen Unfall mit Touristen gekommen sei, als sich Buggies oder Quads an den steilen Dünen überschlagen hätten.

Klingt nicht sehr vertrauenserweckend? Irgendwie nicht. Aber wir wollten dennoch in die Dünen!

Alternativ wurde uns eine geführte Quadtour angeboten. Dafür wurden wir extra mit dem Auto zu einem Ort hinter einer der Dünen chauffiert, um von dort aus etwa 1000 Meter mit den Quads selbst zu den weitläufigen Sandbergen zu fahren.

Kurz vor dem Ziel dann aber die ironische Überraschung: Die Polizei kam uns entgegen und ließ die Quads konfiszieren. Wahrscheinlich waren sie nicht einmal für die öffentliche Straße zugelassen. *Upsi*

Egal – zurück zur Lagune Huacachina und alternativ-alternativ für die Buggy-Tour am Abend bequatschen lassen, denn dann seien ja die Dünen auch fertig „gesäubert“. (ist klar! :D)

Diese Buchung hielt dann auch nur für etwa 10 Minuten an, weil dann noch ein Versuch mit den Quads anstand.

Wir also wieder in die Taxis (Basti und ich fuhren dann mit unserem Mietwagen, denn sonst hätten wir uns zu sechst in einen Kleinwagen quetschen müssen – natürlich ohne Sicherheitsgurte!^^ Und ab zum nächsten Versuch!

Dieser klappte dann tatsächlich auch! Wir durften zwar nur auf einem begrenzten Areal fahren – vermutlich um kein Aufsehen zu erregen – jedoch hatten wir unseren Spaß!

Und natülich jede Menge SAAAAAAAAND!!! 😀

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