In Cusco angekommen.

Sonntag, 16. September; 20:13

 

Jaa, ich weiß, die Blogberichte haben ein wenig auf sich warten lassen. So vertieft waren wir in die Unternehmungen der letzten Tage!

Dazu kommt, dass unser Internet hier nicht soooo super ist, sodass das hochladen der Fotos für diesen Beitrag vermutlich die ganze Nacht dauert. 😅

Aber was lange währt, wird bekanntlich gut! 😉


 

Was haben wir denn nun die letzten Tage getrieben?

Zunächst haben wir unsere Zeit im zauberhaften Colca-Tal noch bis zum gestrigen Morgen verlängert, ehe wir unsere nächste große Etappe (es waren wieder sagenhafte 9,5 Stunden Autofahrt! :S ) nach Cusco überwunden haben.

Die Zeit im Canyon haben wir unter anderem damit verbracht, noch einmal die Kondore am Mirador Cruz del Condor zu beobachten, uns in den heißen Bädern direkt am Río Colca die Sonne auf die Bäuchlein scheinen zu lassen und dabei einen Cocktail zu schlürfen, sowie die Ruinen einer verlorenen vorspanischen Siedlung der Oyu Oyu in der Nähe von Yanque zu erkunden. Bei letzterem Unternehmen haben wir sogar einen wundervollen Wasserfall entdeckt, dessen Fluss wir – soweit es uns möglich war – nach oben kletternd gefolgt sind.

 

Das zweite Mal am Miador del Condor

Die Kondore ließen wieder auf sich warten. Dieses Mal hatten wir und aber eh mehr Zeit gelassen und vorher noch gefrühstückt, sodass wir gestärkt und entspannt in der Sonne warten konnten. Wir warteten diese Mal auch weiter unten an einer der Plattformen, anstatt oben beim Kondorkreuz. Diese Perspektive einmal einzunehmen hat sich auf jeden Fall auch gelohnt!

 

 

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Diese wunderbaren Vögel! Ich liebe sie! Wusstet ihr, dass Kondore bis zu 100 Jahre alt werden können?! Die weißen Federn sowie den weißen Kragen bekommen sie erst im Alter von 10-12 Jahren. Davor sind sie noch einheitlich braun…

 

 

Blick mehr als 1000 Meter in die Tiefe.

 

 

 


Wanderung nach Oyu Oyu

Unsere Wanderung führt uns aus Yanque hinaus und hinab zum Canyon, wo wir eine mittelmäßig vertrauenserweckende Brücke überqueren. Der Blick in den Abgrund ist schon… etwas schaurig.

 

Die Steine, die wir spaßeshalber hinunter werfen, fallen etwa 4-5 Sekunden… o.O

 

Weiter führt uns unser Weg den steinigen Hang an der anderen Seite wieder hinauf. Eine Weile folgen wir der Straße, bis wir einen Wegweiser zu den Ruinen von Oyu Oyu finden und erneut einen Berg hinauf steigen.

 

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Sabankaya hatte erneut einen sehr aktiven Tag. Dieses Mal war der Rauch zum Teil auch grau, was sich später selbst im Garten am Hotel bemerkbar machte, da der Wind die Aschepartikel kilometerweit verteilt.

 

Über Stock und Stein – an mehr als mannshohen Kakteen und duftenden Eukalyptusbäumen vorbei wandern wir drauf los. Uns begleiten kleine, gelbe Vögelchen, das sanfte Rauschen des Windes und ab und zu das Muhen der Rinder im Tal.

 

Die Ruinen von Oyu Oyu. Neben Wohn- und Verwaltungshäusern soll es hier auch einen Friedhof gegeben haben. Durch das Volk der Yanque sei das Gebiet im 16. Jahrhundert nach und nach übernommen worden. Heute sind die Ruinen geschützt und nur noch Lebensraum für Eidechsen und Vögel…

 

Der ehemalige Hauptplatz der Oyu Oyu.

 


 

Wir hatten zwar den Tipp bekommen, dass es einen Wasserfall in der Nähe der Ruinen geben solle, allerdings gab es weder Wegweiser noch konnten wir auf das Internet zurückgreifen, um heraus zu finden, wo wir hierzu hingehen müssten. Wie gut, dass wir (Basti) noch ein gutes Gehör haben. Dem Rauschen folgend fanden wir ihn schließlich!

 

 

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Dort oben – zu seiner mutmaßlichen Quelle – sind wir allerdings nicht hoch gekommen… dazu fehlte uns die passende Kletterausrüstung 😛
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