Das Ende von Part 1.

Lima, Mittwoch, 26. September; 16:35 Uhr

 

So langsam neigt sich der erste Teil der Reise dem Ende zu.

Nachdem wir heute Morgen gut mit dem Auto von Pisco nach Lima gekommen sind, das Auto erfolgreich abgegeben, schön vegan zu Mittag gegessen und dann in das wirklich schnuckelige Hotel direkt am Kern des belebten Miraflores eingecheckt sind, ist es nun bald an der Zeit, Abschied zu nehmen.

Vor wenigen Minuten haben wir Bastis Online-Checkin gemacht. Heute Nacht um 2:35 Uhr startet dann sein Flieger vom Jorge Chavez Aeropuerto Lima.

 

Für Sebastian ist mit dem heutigen Tag das lang ersehnte Ende einer anstrengenden und auszehrenden Zeit gekommen. Das freudig erwartete „wieder-nach-Hause-kommen-Gefühl“ versprüht er schon seit zwei Tagen unüberseh- und hörbar. Ich glaube so freudig habe ich ihn noch nicht erlebt…

 

Ich fühle mich ein wenig ängstlich, leicht bedrückt, da es natürlich ein deutlicher Kontrast sein wird, plötzlich allein zu sein. Allein der Fakt, niemanden zu haben, mit dem ich mich adhoc auf deutsch unterhalten könnte, erzeugt ein seltsames Bauchgefühl.

Andererseits muss ich dabei an einen Spuch denken, den ich neulich zufällig gelesen habe; sinngemäß lautete er:

 


Wenn Dir etwas Angst macht, Dich aber dennoch reizt – dann ist es allerhöchste Zeit, es zu tun!


 

Diese vier Wochen ganz alleine sind ein Sprung aus meiner Komfortzone, dessen bin ich mir absolut bewusst. Und ich will diese Erfahrung mit allen meinen Sinnen aufsaugen, denn ich weiß, dass sie essenziell für mich ist. Warum kann ich gar nicht mal in Worten einfach so benennen. Es ist eher das Gefühl, dass der innere Kompass ausschlägt, wenn ich auf diese Richtung schaue… vielleicht kennt ihr das Gefühl.

 

Morgen werde ich mir Zeit nehmen und genauer planen, wie die nächste Woche aussehen wird. Meine Ideen momentan sehen folgendermaßen aus:

Da mich auch die Atacama-Wüste schon immer fasziniert hat, werde ich voraussichtlich nach Santiago de Chile fliegen und sie mir einfach ansehen – wenn ich schon mal hier bin! 😛

Danach steht natürlich der Regenwald nach wie vor auf der Liste. Ich schwanke noch zwischen Iquitos und Tarapoto. Und dann geht’s in den Norden, die Strände erkunden, von wo aus ich mich dann wieder nach Lima vortasten möchte. Zum Abschluss steht noch ein Besuch auf dem Hipocampo bei Heidi aus, die gerade noch selbst in Europa ist…

Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden… Bis dahin!

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